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Erst das Shop-Tool bauen oder erst die Zielgruppe klären?

In diesem Board geht es viel um Software fürs Tagesgeschäft, deshalb hier meine Frage aus dem letzten Projekt: Baue ich zuerst und finde später heraus, wer es nutzt, oder kläre ich vorher, für wen es gedacht ist? Im Kopf hatte ich zwei Ideen, einen Produktfinder für meine Nische und einen Margenrechner mit Versand- und Werbekosten.

Variante eins: einfach loslegen. Der Margenrechner wurde technisch fertig und rechnete sauber, aber ich wusste selbst nicht mehr, ob er für Einsteiger mit einem Produkt gedacht war oder für Händler mit einem ganzen Sortiment. Die Felder passten für keine der beiden Gruppen.

Variante zwei: erst aufgeschrieben, wer das Tool nutzen soll und welches Problem es löst, danach überlegt, ob ein Rechner oder ein Produktfinder die bessere Form ist. Der Bauteil wurde dadurch kleiner, weil etliche Funktionsideen wegfielen.

Den Anstoß dafür gab mir ein Leitfaden mit einer 5-Schritte-Methode: erst Zielgruppe, dann das Problem, dann das passende Tool-Format, am Ende ein kopierfertiger Prompt für Lovable. Den Rahmen von 15 Minuten habe ich gerissen, aber die Reihenfolge allein half trotzdem. Wer das nachvollziehen will: Ich habe den Leitfaden mit dieser Schritt-Reihenfolge verlinkt, der Link ist ein Partnerlink.

Zur Ehrlichkeit: Der Leitfaden liefert Konzept und Prompt, gebaut wird trotzdem selbst, man braucht einen eigenen Lovable-Zugang. Ob mein Margenrechner am Ende genutzt wird, weiß ich erst in ein paar Wochen.

Meine Antwort auf die Ausgangsfrage: Ich fange inzwischen mit der Zielgruppe an, nicht mit dem Bauen, gerade bei einem Shop-Tool, das entweder für Einsteiger oder für größere Händler taugt, aber selten für beide. Wie macht ihr das, erst bauen oder erst eingrenzen?